
Norwegen · 50 Min. · Vegetarisch · Gebäck · Für Anfänger
Vafler
Auf Deutsch: Norwegische Waffeln · Auf Englisch: Norwegian waffles
Für 4 Personen · metrisch
Norwegische Herzwaffeln mit Kardamom, dazu Brunost, Marmelade und Sauerrahm
Vafler sind norwegische Waffeln, die im herzförmigen Eisen gebacken und in einzelne Herzen gebrochen werden. Sauerrahm macht den Teig zart, Kardamom gibt ihm seinen Duft. Warm kommen sie das ganze Jahr zum Kaffee auf den Tisch, klassisch mit Brunost, dem norwegischen Braunkäse, mit Marmelade und Sauerrahm.
Zutaten
- 300 gWeizenmehlType 405
- 3Eier
- 80 gZuckermit den Eiern aufschlagen
- 350 mlMilch
- 150 gSauerrahmim Teig; ersatzweise Buttermilch
- 100 gButtergeschmolzen und leicht abgekühlt
- 1½ TLBackpulver
- 1 TLfrisch gemahlen kräftigerGetrocknete grüne Samenkapseln einer Ingwerpflanze; die kleinen schwarzen Samen darin schmecken blumig, harzig und leicht zitronig.Ersatz: Gemahlener Kardamom geht statt frisch zerstossener Samen, schmeckt aber flacher und gibt keine Körnung; etwas mehr nehmen. Ein anderes Gewürz trifft den Geschmack nicht, Zimt oder Muskat machen daraus ein anderes Gebäck.Mehr dazu
- 2 TLoder 1 TL VanilleextraktMit Vanille aromatisierter Zucker, im deutschsprachigen Raum meist in kleinen Tütchen zu etwa acht Gramm verkauft.Ersatz: Ein Tütchen lässt sich durch etwa einen Esslöffel Zucker und einen Teelöffel Vanilleextrakt ersetzen; in trockenen Mischungen wie Streuseln oder zum Bestäuben bringt der Extrakt etwas Feuchtigkeit mit, dort ist das Mark einer halben Schote mit Zucker die bessere Wahl.Mehr dazu
- ½ TLSalz
- zum Servieren, in ScheibenNorwegischer Molkenkäse, aus eingekochter Molke mit Milch und Sahne. Karamellbraun, fest und leicht klebrig, süsslich-salzig mit einem Ton nach Karamell und, je nach Sorte, nach Ziege.Ersatz: Einen gleichwertigen Ersatz gibt es nicht, weil die Verbindung aus Karamell, Salz und Milchsäure so nur beim Einkochen von Molke entsteht. Für Saucen kommt mexikanische Cajeta (Ziegenmilchkaramell) mit einer Prise Salz dem Geschmack recht nahe, sie ist aber flüssig und süsser; zum Aufschneiden auf Brot taugt sie nicht.Mehr dazu
- Marmeladezum Servieren, mit Sauerrahm oder Schlagsahne
- Beerenzum Servieren (optional)
Zubereitung
- Weizenmehl, Backpulver, Salz, gemahlenen Kardamom und Vanillezucker in einer Schüssel mischen. Wer Vanilleextrakt verwendet, gibt ihn erst später zu den Eiern.
- Eier mit Zucker in einer zweiten Schüssel schaumig schlagen.
- Die Mehlmischung abwechselnd mit Milch und Sauerrahm einrühren und nur so lange rühren, bis der Teig glatt ist.
- Die geschmolzene, leicht abgekühlte Butter unterrühren.
- Den Teig etwa 15 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit das Waffeleisen vorheizen und bei Bedarf fetten.
- Jeweils eine kleine Kelle Teig ins Eisen geben und die Waffel in 3 bis 5 Minuten goldbraun backen.
- Die Waffeln in einzelne Herzen brechen und warm servieren, mit Brunost in Scheiben, Marmelade und Sauerrahm oder Schlagsahne, nach Belieben auch mit frischen Beeren.
Tipps und Varianten
Für besonders luftige Waffeln die Eier trennen und den steif geschlagenen Eischnee zum Schluss unter den Teig heben. Statt Milch lässt sich auch Buttermilch mit etwas Wasser verwenden, dann zusätzlich zum Backpulver etwas Natron zugeben. Wer Kardamom nicht mag, würzt nur mit Vanille; frisch gemahlener Kardamom schmeckt dagegen kräftiger. Der Teig kann auch über Nacht im Kühlschrank ruhen. Glutenfrei gelingen Vafler mit Maisstärke statt Mehl und Soja- oder Mandelmilch. Zum Servieren die Waffeln nicht stapeln, sondern nebeneinander legen, damit sie nicht weich werden, und den Brunost auf die noch warmen Herzen legen.
Allergene
Enthält: Eier, Glutenhaltiges Getreide, Milch (einschließlich Laktose)
Für dieses Rezept ist nicht jede Zutat geprüft; „ohne“ wird deshalb nicht zugesichert.
Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.
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Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.


